Bedarfsbogen KMU
Der Bedarfsbogen erfasst Ziele, Prioritäten und Ist-Situation eines Betriebs, bevor eine Offerte entsteht.
Vier Themenblöcke
| Block | Inhalt |
|---|---|
| Prioritäten | Persönliche Sicherheit, Personal, Sachwerte, Haftung, Abhängigkeiten und Risikomanagement |
| Ist-Situation | Vorsorge, Sachwerte, Haftung, Rechtsfälle und Risiken |
| Betriebsangaben | Rechtsform, NOGA-Code, Mitarbeitende, Lohnsummen, Standorte und Sicherheit |
| Sparten | Berufliche Vorsorge, Unfall, Sachen, Haftpflicht, Gebäude und Fahrzeuge |
KMU-BedarfsblöckeDie Blöcke verbinden Unternehmensrealität und Versicherungsschutz.
Persönliche Sicherheit zeigt mögliche Lücken bei Inhaber und Familie. Das Risikomanagement beschreibt die Risikofähigkeit des Betriebs.
Schwellenwerte und Abschluss
- Fahrzeugflotte: Lenker über 65 Jahre und Schäden der letzten drei Jahre.
- Besondere Sachwerte über 100 000 Franken separat deklarieren.
- Selbstbehalt Betriebshaftpflicht meist zwischen 200 und 5 000 Franken wählbar.
Von Bedarf zur LösungDas Produkt folgt erst nach der Analyse.
Am Ende werden Entscheidbeteiligte, Umsetzungsbereitschaft und Folgetermin dokumentiert.
Produktfragen kommen zuletzt
Wer direkt Produkte abfragt, überspringt die Bedarfsermittlung. Die Empfehlung bleibt unbegründet und der Nachweis bedarfsgerechter Beratung fehlt.
MerkeEine KMU-Beratung beginnt mit Bedarf und Prioritäten, nicht mit dem Produkt.
Prüfungs-Check
- Vier Themenblöcke nennen.
- Persönliche Sicherheit und Risikomanagement erklären.
- Drei Schwellenwerte kennen.
- Entscheidbeteiligte und Folgetermin dokumentieren.